Sportfreunde Fortuna Dreieich 2009 e.V.

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Dreieich. Nach knapp zwei Monaten sind nun alle Entscheidungen in der ersten Runde des 6. Fortuna-Schachturniers, dem Uwe-Weingärtner-Gedächtnisturnier, gefallen. In Runde zwei treffen nun die zehn Qualifikanten in zwei Gruppen aufeinander, um die vier Finalteilnehmer zu ermitteln. In der Vorrunde gab es einige Überraschungen, sodass gleich drei Neulinge weiterkamen.

In Gruppe 1 setzte sich Favorit Clemens Weingärtner mit einer makellosen Bilanz von acht Siegen an die Spitze. Den zweiten Platz sicherte sich Jan Piller, der zwar eine Partie gegen Fabian Schültje verlor, die fünf anderen Spiele jedoch für sich entscheiden konnte. Eine kleine Überraschung gelang dem dreijährigen Gabriel Hottinger, der (zwar auf Zeit) gegen Schültje seinen ersten Turniersieg feierte und somit nicht punktlos ausschied.

 

In Gruppe 2 konnte Neuling Jens Behrendt dem Sieger des ersten Schachturniers 2013/14 Patrick von Deessen in einer Partie ein Remis abtrotzen und zog hinter dem Favoriten in die Zwischenrunde ein. In der Gruppe stehen zwar noch zwei Partien aus, die jedoch nichts an den ersten beiden Plätzen mehr ändern. Daniel Schäfer wird voraussichtlich Gruppendritter vor Sebastian Arjona Jimenez und Krist Schäfer.

In Gruppe 3 überraschte Philipp Hottinger mit einer fast makellosen Bilanz von 7,5 Punkten. Gegen Katharina Weidl gelang ihm ein Sieg und ein Remis, sodass sich die Pokalfinalistin mit Platz zwei begnügen musste. Beide siegten jedoch souverän gegen den Drittplatzierten Torsten Walbert sowie gegen Neuling Tobias Scheuermann und Alana Michel, die aktuell noch um Rang vier kämpfen.

Den spannendsten Kampf um das Weiterkommen lieferten sich Martin Weingärtner, Oliver Menschick und Tim Hoang in Gruppe 4: Zunächst sah es nach einer souveränen Qualifikation von Weingärtner und Menschick aus, allerdings gewann Hoang das Hinspiel gegen Weingärtner und hatte plötzlich auch im Rückspiel den Vorteil auf seiner Seite. Mit einem Sieg wäre er statt Weingärtner in die nächste Runde eingezogen, allerdings wehrte Weingärtner den Vorteil ab, drehte die Partie und siegte schließlich nach 94(!) Zügen. Auf Rang vier landete Sophie Richter, die beide direkte Duelle gegen Jan Schmidt für sich entscheiden konnte.

Ähnlich spannend ging es in Gruppe 5 zu, die als erstes beendet war. Alexander Iliou sicherte sich mit fünf von sechs möglichen Punkten den ersten Platz, verlor nur eine Partie gegen Tim Rentzsch. Dieser gewann und verlor jeweils einmal gegen jeden Gruppengegner, dies reichte aufgrund der Konstellation für das Weiterkommen. Der leicht favorisierte Alexander Reißig schied ebenso wie Philipp Vögele mit jeweils zwei Punkten aus.

 

Abhängig vom Rating auf der Plattform chess.com wurden nun die beiden Gruppen aufgeteilt: In Gruppe 1 trifft Clemens Weingärtner auf seinen Bruder Martin sowie auf Oliver Menschick, die erneut gemeinsam in einer Gruppe landeten. Nach der starken Vorrunde ist auch Philipp Hottinger ein Favorit für die Finalrunde, während Tim Rentzsch nur Außenseiterchancen eingeräumt werden. In Gruppe 2 kommt es zur Neuauflage des Pokalhalbfinales zwischen Patrick von Deessen und Katharina Weidl. Keine leichte Aufgabe für die Neulinge Jens Behrendt und Alexander Iliou, die nun auf schwierigere Kaliber treffen, als in der Vorrunde. Jan Piller komplettiert die Gruppe und möchte erneut für eine Überraschung sorgen.

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